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Wie entsteht ein Song im Seraphon Studio? Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie ein Song im Studio aufgenommen wird. Musiker und Techniker sollten sich daher zusammensetzen und ihre Vorstellungen besprechen, wie die Produktion verwirklicht werden soll.
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So kann es aussehen: Als Beispiel nehmen wir die Band Summamania bestehend aus Schlagwerk, Bass, Gitarre, Flöte, Violine und Vokals. Werden
alle Instrumente akustisch von einander getrennt aufgenommen, erreicht
man in unserem Fall das beste Ergebnis. Um dem Zuhörer das Gefühl zu
geben, da spielt eine Band und nicht einzelne Musiker, müssen die Songs
gleichzeitig zusammen eingespielt werden. So wird die Produktion
lebendig und hat den Groove. |
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Die VorgehensweiseDas
Schlagwerk ist bereits aufgebaut und mikrofoniert worden. Alle Musiker hören nun sowohl die Regieanweisungen des Technikers als auch sich untereinander. |
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Im Umkehrschluss dürfen folglich alle Musiker, außer dem Drummer, Fehler machen, ohne dass es sich hinterher bei der fertigen CD-Produktion negativ auswirkt.
Der Drumtake: |
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Alle Musiker spielen wie gewohnt
zusammen ein.
Alle Instrumente werden hierbei gleichzeitig auf einzelnen Spuren gemeinsam
mit dem Schlagzeug aufgenommen. Wichtig ist , daß kein Musiker, aus
Angst durch einen Spielfehler die Aufnahme zu ruinieren, verkrampft
spielt.
Außer dem Drummer sollte niemand die Aufnahme abbrechen, denn Spielfehler werden hinterher durch erneutes Einspielen der Instrumente entfernt. Wichtig ist es, daß die Aufnahme den nötigen “Groove” bekommt. Ob sich der Sänger versingt, der Bassmann einen falschen Ton oder der Gitarrist ein falschen Einsatz hatte, spielt zunächst überhaupt keine Rolle. Wir brauchen ist eine gute Aufnahme mit Drumspuren, und deswegen wird der Song solange eingespielt, bis die Drums fehlerfrei sind. |
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Möglich ist das Verrücken, Dazusetzen oder Entfernen von Bass-Drumschlägen, oder wenn die Snare nicht richtig getroffen wurde ist eine Reparatur durch Auswechseln des Sounds möglich. Alle anderen Arbeiten am Drumset würden sich negativ auf den gesamten Drumsound auswirken. (Der Grund dafür sind die “Overhatmikrofonen die über dem Drumset angebracht sind. Sie sorgen für den schönen offenen Klang.” Die anderen Mikrofone an Snare, Toms, Hi-Hat, etc., sorgen für einen druckvollen Sound.) |
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Das war der wichtigste
Teil:
Die Drums sind fertig. Der Song wird jetzt von
den anderen Musikern abgearbeitet. Für das Einspielen des Basstakes
bekommt er nun die optimale Tonmischung der anderen Instrumente,. |
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Nun ersetzen oder
doppeln die anderen Musiker, die verschiedenen Spuren ihrer Pilotspur
(die Spur, die ganz am Anfang gemeinsam mit den anderen Musikern
eingespielt wurde).
Zum Schluß wird der Leadgesang neu eingesungen, dann kommen die Backvocals und Fill-ins dazu. Nochmal die Zusammenfassung: |
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1.Der
ganze Song wird von allen Musikern gleichzeitig aufgenommen, wobei
die einzelnen Instrumente voneinander akustisch getrennt sind.
2. Jeder Musiker hat dann nach dem Schlagzeuger die Möglichkeit seine “ PILOTSPUR” durch neu eingespielte Spuren zu ersetzen. ( muss er aber nicht) Der Eindruck, er würde “LIVE” mit den anderen Musikern spielen, bleibt dabei erhalten. Der Mix wird so eingestellt, daß er beim Einspielen ein gutes Feeling bekommt. 3. Aus den verschiedenen Spuren wird dann der beste Take zusammengesetzt.. Es ist daher nicht nötig, absolut fehlerfrei zu spielen..
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Jetzt hat der Song die richtige Dynamik, das richtige Tempo und ist fehlerfrei. Gehen Eure musikalischen Vorbilder ins Studio, dann nehmen sie sich sehr viel Zeit für ihre Produktion, bis die fertige CD auf dem Markt erscheint. |
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So viel Zeit habt Ihr nicht,
denn das würde in der Regel den finanziellen Rahmen sprengen.
Erfahrungsgemäß benötigt die durchschnittliche Musikproduktion eines Titels, in dieser Arbeitsweise ca. 6 Stunden, mal mehr, mal auch weniger.
Ob ein Titel mehr oder
weniger auf der CD erscheint, ist dem späteren Hörer nicht wirklich wichtig. |
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Abschließend möchte ich eine Sache
noch erwähnen, die oft von Musikern unterschätzt, oder schlicht
vergessen wird. Für einen guten Sound sind gutklingende Instrumente
nötig. Auch hier gilt, wenn am Anfang nichts Gutes steht, kann am Ende
nichts Edles entstehen. Deswegen bitte darüber nachdenken, sich fürs
Studio, falls nötig dementsprechende Instrumente auszuleihen. Auch neue
Saiten oder evtl. eine neue Fellbespannung ist sicherlich kein Fehler.
(Bitte vor dem Studiotermin einspielen).
Sollten nun noch Fragen offen sein, bin ich gerne telefonisch oder per mail erreichbar. |
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